Am Schießstand gegen Kati Wilhelm

Die Athleten des Nordic Paraski Teams Deutschland sind wieder im Training – und betätigen sich als Botschafter ihres Sports  

 

Die Verschnaufpause ist vorbei. Nach dem Ende der Saison haben es die Athleten des Nordic Paraski Teams Deutschland allesamt ein wenig ruhiger angehen lassen.  Spätestens seit Anfang Mai denken sie aber wieder konzentriert an den nächsten Winter – und verfolgen individuelle Trainingspläne im Hinblick auf den Weltcup 2015/2016.

Beispiel Martin Fleig:  Nachdem ihn eine Pollenallergie anfangs noch gestoppt hatte, ist er inzwischen fleißig zugange. Schwerpunkte: Koordination, Kraft und Ausdauer. Das bringt jede Menge Ausflüge auf den Ruderergometer im Fitnessstudio, mit dem Handbike, aufs Trampolin oder ins Schwimmbad mit sich. „Es läuft gut bei mir“, sagt Fleig und zeigt sich hoch motiviert.

Einen Ausflug an den Schluchsee im Schwarzwald hat derweil Vivian Hösch hinter sich. Dort startete die Freiburgerin gemeinsam mit ihrem Begleitläufer Florian Schillinger beim 31. internationalen Schluchseelauf über 18,3 Kilometer und erreichte das Ziel in einer Zeit von 1:42:41 Stunden. „Ich bin fertig, aber glücklich ins Ziel gekommen“, berichtet die 24-Jährige von ihrem Trainingswettkampf.

 Vivian Hösch und Florian Schillinger während des Laufs

Auch die Münchnerin Clara Klug baut derzeit ihre Grundlagenausdauer und Kraft auf. In Würzburg war sie jedoch in anderer Mission aktiv. Beim Inklusionssportfest „No Limits“ an der dortigen Universität präsentierte sie gemeinsam mit Alexander und Nicole Hofmann sowie Verena Eder den Parabiathlon und lehrte Neugierige im Umgang mit dem Blindengewehr.

„Es war anstrengend, hat aber auch viel Spaß gemacht“, sagt Klug über den Tag. Höhepunkt: ein Spaßwettstreit gegen die mehrfache Olympiasiegerin und Weltmeisterin im Biathlon, Kati Wilhelm. (ben) 

Foto Schluchseelauf: Sportograf.com