Auch ohne Spitzenergebnis zufrieden

Deutsche Langläufer erfüllen im ersten Klassisch-Rennen der Saison die Erwartungen

 

Am Podium sind die Langläufer des Nordic Paraski Teams Deutschland im ersten Weltcup-Rennen der Saison zwar vorbeigeschrammt. Mit einem solchen Erfolg war auf der Strecke von Vuokatti über fünf Kilometer bei den Frauen und zehn Kilometer bei den Herren im klassischen Stil aber auch nicht zu rechnen gewesen.

Grund zur Zufriedenheit gab es trotzdem. Zum Beispiel bei Martin Fleig (im Bild), der seine gute Laufform unter Beweis stellte. „Ein beherztes Rennen“, attestierte der Bundestrainer Ralf Rombach dem Gundelfinger, der in 28:54.3 Minuten Sechster wurde und damit zwar gut eineinhalb Minuten hinter dem klaren russischen Sieger Ivan Golubkov blieb, aber nur 40 Sekunden hinter dem Zweiten Aleksandr Davidovich (ebenfalls Russland).

„Das harte Training der vergangenen Monate macht sich positiv bemerkbar“, freute sich Fleig. Ähnliches gilt für Max Hauch, der auf Rang 15 kam und seinen Rückstand auf die Siegerzeit im Vergleich zur Vorsaison fast halbierte. „Auch er kann mit seinem Rennen zufrieden sein“, sagt Ralf Rombach.

Vivian Hösch und Florian Schillinger zeigten in ihrem ersten gemeinsamen Klassisch-Rennen, dass die Chemie in der Loipe zwischen der Athletin und ihrem Guide stimmt, wenngleich Rombach den Abstand zur Spitze noch gerne deutlich reduziert sähe. Mit ihrer Zeit von 18:50.9 Minuten blieben die Fünftplatzierten zweieinhalb Minuten hinter Iuliia Budaleeva und Tatiana Maltesva (Russland).

Die bisher erfolgreichste deutsche Starterin in Finnland, Anja Wicker, verbuchte ihren Start über die fünf Kilometer derweil als guten Trainingslauf unter Wettkampfbedingungen. Die sehr weichen Bedingungen verbauten ihr von vornherein ein weiteres Ergebnis unter den besten vier, am Ende wurde es Platz zehn für die Stuttgarterin.

Am Sonntag steht in Vuokatti der Sprint im freien Stil über einen Kilometer auf dem Programm.  (ben)