Clara Klug trägt deutsche Fahne

Die Ski-Nordisch-Weltmeisterschaften  sind offiziell eröffnet. Die Finsterauer Gastgeber liefern eine tolle Show.  

 

Rund 130 Athleten aus 21 Nationen sind bei der Ski-Nordisch-WM 2017 dabei, am Freitagabend liefen viele von ihnen zur Eröffnungsfeier ins Finsterauer Skistadion ein. Und wenn der Rest der Tage hält, was der Auftakt verspricht, kann es nur eine spektakuläre Veranstaltung werden. Vor vollen Rängen legten sich die Gastgeber mächtig ins Zeug und zeigten Sportlern und Zuschauern, was bayerischer Brauchtum bedeutet.

Perchten und Hexen gab es zu bestaunen, in der in mühsamer Eigenleistung gebauten schicken neuen Catering-Halle, dem „WM-Stadl“, spielte eine Blasmusik.-Combo. Nicht typisch bayerisch, aber auch so beeindruckend war die Lasershow zur Eröffnung. „Es ist uns eine Ehre, diese WM ausrichten zu dürfen“, sagte der Bürgermeister der Gemeinde Mauth, zu der Finsterau gehört, Ernst Kandlbinder – erst auf Englisch, dann auf Bayerisch.

„Kosmopolitisch, offenherzig und gastfreundlich“, wolle man sich geben, bekräftigte auch der Chef des Organisationskomitees, Dr. Olaf Heinrich. Miguel Sagarra vom Govering Board des Internationalen Paralympischen Komitees sagte, er freue sich auch im Hinblick auf die am Horizont stehenden Paralympics 2018 in Südkorea auf spannende Wettkämpfe.

Bayerns Staatssekretär im Ministerium für Finanzen, Landesentwicklung und Heimat, Bernd Sibler, richtete die Grüße des verhinderten Ministers Markus Söder und der gesamten Regierung aus. „Sie sind Vorbilder für Menschen mit Behinderung“, sagte er in Richtung der Teilnehmer. Die deutsche Fahne beim Einmarsch der Nationen trug Clara Klug.

Am Samstag geht die WM dann richtig los – mit dem Biathlon-Rennen über die Mitteldistanz. (ben)

Alle Informationen und einen Live-Stream gibt es auf www.finsterau2017.com