Der Blick geht zum Biathlon

Im Langlauf-Sprint von Tyumen gibt es für das Nordic Paraski Team Deutschland wenig zu holen.

 

Zweimal war nach dem ersten Rennen Endstation, zweimal nach dem Halbfinale. Das ist die Bilanz der deutschen Starter beim Langlauf-Sprint von Tyumen. Von Sonntag an soll es besser laufen. Dann beginnen in dem westsibirischen Wintersportort die Biathlon-Wettkämpfe mit einem Rennen über die Langdistanz.

Nico Messinger kam bei den Männern mit Sehbehinderung über die 1,3 Kilometer in 3:14.65 Minuten auf den elften Rang. „Es hat nicht sein sollen. Mir hat die Spritzigkeit gefehlt“, sagte der 20-Jährige hinterher. Auch für seine Freiburger Vereinskameradin Vivian Hösch war der Arbeitstag früh beendet.

Clara Klug zog dagegen ins Halbfinale ein, bevor sie Asthma-Probleme stoppten. „Es war dennoch erneut eine solide Leistung von ihr“, sagte der Bundestrainer Ralf Rombach. Max Hauch erreichte die Semis ebenfalls, musste dort jedoch der ausgehenden Kraft Tribut zollen.

Martin Fleig und Anja Wicker, die am Samstag im russischen Flutlicht trainierten, wollen im ersten Biathlon-Rennen des Jahres wieder angreifen – und hoffen vor allem auf fehlerlose Schießen. „Uns fehlen Schneekilometer. Deswegen müssen wir über gute Leistungen am Schießstand in den Wettkampf finden“, sagt der Bundestrainer. (ben)

 

Foto: Martin Fleig. Alle Ergebnisse der Saison stehen wie gewohnt im Rennkalender des IPC