Der letzte Schliff vor Cable

Die individuelle Wettkampfvorbereitung steht beim Lehrgang der deutschen WM-Fahrer in Livigno im Vordergrund 

 

In weniger als drei Wochen, am 24. Januar, fällt in Cable im US-Bundesstaat Wisconsin der Startschuss für den Biathlon-Sprint, dem ersten Rennen bei der Weltmeisterschaft 2015. Die deutschen Athleten brennen. Jeder für sich hat große Ziele – und jeder für sich will in einer optimalen körperlichen und mentalen Verfassung antreten.

Ein sehr individualisiertes Training strebt deswegen dem Bundestrainer Ralf Rombach für das finale Trainingslager vor der WM vor, zu dem Mannschaft und Stab am morgigen Dreikönigstag aufbrechen. „An den Grundlagen haben wir genug gearbeitet, jetzt kümmern wir uns um die Feinarbeit“, kündigt Rombach an.

Ziel der sportlichen Reisegruppe ist Livigno in den Alpen der Lombardei. Statt in das auf 1816 Metern Höhe gelegene italienische 6000-Seelen-Dorf wollte das Team eigentlich nach Ridnaun reisen, hat den Ort für seinen Lehrgang wegen der unklaren Schneelage in Südtirol aber kurzerhand verlegt.

Livigno ist den Deutschen als Rückzugsort aus den vergangenen Jahren bestens bekannt. „Wir finden dort gute Bedingungen vor“, sagt Rombach. Bei der Einstimmung auf den Saisonhöhepunkt sollte also nichts mehr schiefgehen.

Foto: CC Flickr/Evgeniy Isaev