Ein Lächeln zum Abschluss

Im letzten Rennen der Weltcup-Saison verpassen die deutschen Langläufer das Podium deutlich. Doch bei der abendlichen Feier holen sich Martin Fleig und Vivian Hösch Medaillen für ihre Podestplätze im Gesamtweltcup ab.   

 

Mit herausragenden Ergebnissen war am letzten Tag des Weltcup-Finales von Vuokatti aus deutscher Sicht nicht mehr zu rechnen. Über die Mitteldistanz im freien Stil (5 km/7,5 km/10 km) zählten andere zu den Favoriten. „Die Jungs sind einfach echt schnell unterwegs. Das muss man neidlos anerkennen“, sagte Martin Fleig über die vor ihm platzierten Konkurrenten.

Als Neunter mit 58,6 Sekunden Rückstand in einem sehr engen Feld wurde der Gundelfinger den Erwartungen gerecht. Vivian Hösch sprach nach dem fünften Platz bei den Frauen mit Sehbehinderung von einem schönen Abschluss. „Vor allem, weil ich den Rückstand auf Platz eins verringern konnte“. Clara Klug folgte zwei Plätze dahinter und beklagte ihre fehlende Kraft. „Ich habe gekämpft, bin aber einfach nicht recht vom Fleck gekommen.“

Die jüngsten anstrengenden Wochen machte sich auch bei den anderen Athleten bemerkbar, bei Max Hauch genauso wie beim nach wie vor erkälteten Nico Messinger, bei Marco Maier ebenso wie bei Anja Wicker. „Das Rennen war okay, aber ich habe im Langlauf noch Luft nach oben“, sagte sie nach Rang sieben.

Zur Abschlussfeier gab es dann aus deutscher Sicht noch zweimal Grund für strahlende Gesichter. Fleig und Hösch wurden für ihren zweiten bzw. dritten Platz im Biathlon-Gesamtweltcup geehrt. Am Montag tritt das Team die Rückreise nach Deutschland an. (ben)

 

Alle Termine und Ergebnisse der Saison stehen wie gewohnt im Rennkalender des IPC