Eingrooven aufs Finale

Im Langlauf über die Mitteldistanz fahren die deutschen Athleten in Surnadal am Podium vorbei. Am Sonntag soll es wieder anders laufen.  

Das Nordic Paraski Team Deutschland ist am vierten Wettkampftag des Weltcup-Finales im norwegischen Surnadal ohne Podiumsplatz geblieben. Im Langlauf über die Mitteldistanz (5 km/10 km) im klassischen Stil war mit einem Sprung aufs Podest aber auch nicht zu rechnen gewesen. Am knappsten dran vorbei schrammte Martin Fleig.

Der 25-jährige Gundelfinger kam bei den Männern sitzend auf den vierten Platz und blieb nur 39,3 Sekunden hinter dem Sieger Daniel Cnossen aus den USA. Zweiter wurde der Russe Alexey Bychenok, Dritter Cnossens Landsmann Andrew Soule. "Ich bin sehr zufrieden. Es war eine gute Leistung von mir", bilanzierte Fleig.

Der zweite deutsche Sitzski-Athlet, Max Hauch, kam drei Minuten hinter dem Sieger ins Ziel und damit auf den achten Platz. Bei den Männern mit Sehbehinderung fuhren Nico Messinger und sein Begleitläufer Philip Burchartz auf Rang fünf.

Denselben Platz belegte Anja Wicker bei den Frauen sitzend. Genau wie Fleig winkt der Stuttgarterin zum Abschluss am Sonntag ein Sprung aufs Podium im Biathlon-Gesamtweltcup. Voraussetzung ist ein entsprechend gutes Ergebnis über die Langdistanz.

Fürs letzte Rennen der Saison haben sich auch Vivian Hösch und ihr Guide Florian Schillinger noch einmal etwas vorgenommen. Am Samstag kamen sie ebenfalls auf den fünften Platz, Clara Klug und ihr Begleitläufer Martin Härtl stiegen vorzeitig aus. (ben)

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Foto: Luc Percival