Schuften für den Erfolg

Der Bundestrainer Ralf Rombach wähnt seine WM-Fahrer nach acht Tagen Trainingslager in Livigno in Bestform

 

Wer siegen will, muss leiden. Dieser Satz, bezogen auf die Wettkampfvorbereitungen im Training, trifft für die deutschen Langläufer und Biathleten des Nordic Paraski Teams den Nagel auf den Kopf. Bei ihrem finalen Lehrgang vor Beginn der Weltmeisterschaften in Cable (23. Januar bis 1. Februar) hatten sie ein strammes Programm zu bewältigen.

Angetrieben vom Trainerteam um Bundestrainer Ralf Rombach absolvierten sie in den Loipen und an den Anstiegen von Livigno in den norditalienischen Alpen tägliche Einheiten mit hohem Anspruch – teilweise bis zur völligen Erschöpfung (wie das unten stehende Foto mit Anja Wicker und Martin Fleig zeigt).  

Die Mühen in puncto wettkampfspezifische Ausdauer und Technik aber haben sich offenbar gelohnt. „Alle konnten ihre Form ausprägen. Sofern niemand mehr krank wird, sollten alle in Bestform an der WM starten“, bilanzierte Rombach und bedankte sich bei Chef Donato vom Hotel Amerikan. Donatos Team sei super auf die Bedürfnisse der Sportler eingegangen.  

Auch die Athleten bewerten den Lehrgang positiv. Die Bedingungen in Livigno seien trotz einiger Wetterkapriolen wie ein Wärmeeinbruch und häufiger Starkwind sehr gut gewesen, berichtet Andrea Eskau. „Ich konnte eine gute Wettkampfform aufbauen und schaue optimistisch und entspannt der Reise nach Cable entgegen“, sagt die Medaillenkandidatin.  

Als „optimale Vorbereitung“ auf die WM bezeichnet Vivian Hösch das Trainingslager. Und Martin Fleig bringt die Gefühlslage aller Teammitglieder vor dem Abflug in die USA auf den Punkt: „Ich kann es kaum erwarten, dass die Wettkämpfe losgehen.“ (ben)

Erschöpfte Sportler: Anja Wicker und Martin Fleig