Schwitzen beim Leistungstest

Der Bundestrainer ist nach dem ersten Vorbereitungslehrgang zufrieden. Der Trainingsplan ist auf ein großes Ziel ausgerichtet.   

 

Heiß war’s im Breisgau „Viel zu heiß“, ächzt Martin Fleig. Doch da musste der Doppelweltmeister durch – genau wie sämtliche Mannschaftskameraden vom Nordic Paraski Team Deutschland. Der Bundestrainer Ralf Rombach hatte zum Vorbereitungslehrgang geladen, dem ersten des Sommers. Unter anderem auf dem Programm: eine Standortbestimmung.

Bei der leistungsdiagnostischen Untersuchung, kurz LDU, kamen die Athleten auf dem Skirollerband im Freiburger Olympiastützpunkt gehörig ins Schwitzen. Einen Krafttest gab es obendrein. Rombach wollte wissen, wo seine Schützlinge stehen, erhoffte sich individuelle Hinweise für eine optimale gezielte Vorbereitung auf die nächste Saison – und bekam sie.

Martin Fleig nach dem Leistungstest

„Alle fit, im Rahmen des Erwarteten“, bilanzierte er und sprach von einem „guten Gratmesser“. Die richtige Balance zu finden, um auf den Punkt fit zu sein, darin sieht Rombach die Hauptherausforderung für die kommenden Monate. Denn der Saisonhöhepunkt des Winters 2017/2018 kommt spät. Es sind die Paralympics im März 2018.

Lange und dafür nicht ganz so intensive Einheiten zur Verbesserung der Gundlagenausdauer stehen deshalb aktuell im Fokus, auch beim Lehrgang in Kirchzarten. Das Team machte Ausflüge mit dem Tandem, ging auf Bergtour oder schnallte die Cross-Skiroller an. „Wir sind den Schwarzwald hochgeflüchtet“, sagt Rombach und lacht.

Denn da oben, so verrät er, war es zumindest ein bisschen weniger heiß. (ben) 

Fotos: © Martin Fleig