Steigerung am zweiten Tag

Über die Langdistanzen im Langlauf zeigen sich die deutschen Athleten in Tyumen verbessert. Clara Klug nähert sich dem Podium an.

 

Zum Saisonauftakt hatten die Athleten des Nordic Paraski Teams Deutschland noch mit Anpassungsproblemen zu kämpfen gehabt, im zweiten Weltcup-Rennen des Winters kamen sie deutlich besser zurecht. Das macht Mut für den anstehenden Langlauf-Sprint und die Biathlon-Wettkämpfe.

Wie schon am Mittwoch ging das beste deutsche Resultat des Tages auf das Konto von Clara Klug. An der Seite ihres Guides Martin Härtl (SK Nesselwang) beendete sie die 15 Kilometer in 45:02,0 Minuten und kam damit als Vierte ins Ziel. Die Russin Elena Remizova holte sich ihren zweiten Sieg. „Es war ein beherztes Rennen von Clara. Sie ist technisch sehr gut gelaufen“, lobte der Bundestrainer Ralf Rombach.

Eine „deutliche Steigerung“ attestierte er Martin Fleig, der bei den Schlitten über die 15 Kilometer in 43:56,5 Minuten Fünfter wurde. „Er hat sich im Spitzenfeld behauptet“, sagt Rombach. Auf der nach Kritik von Athleten und Funktionären entschärften neuen Strecke lag er lange auf dem vierten Rang, bevor ihn Andy Soule aus den USA noch abfing.

„Mir ist am Ende die Luft ausgegangen. Es war aber trotzdem keine schlechte Entscheidung, das Rennen zu fahren“, sagte Fleig. Schnellster war wie schon am Vortag Ivan Golubkov (Russland). Max Hauch (Foto oben), dem sein Trainingsrückstand nach Krankheit noch anzumerken ist, landete in 48:31,9 Minuten auf Rang elf. 

Bei den Frauen im Schlitten wurde Anja Wicker über die 12 Kilometer Siebte (44:31,0 Minuten), Oksana Masters (USA) gewann. „Ich bin zufrieden. Das war eine solide Leistung und ich wollte vor allem Rennkilometer sammeln“, sagte die Stuttgarterin, deren Konzentration dem Biathlon gilt, ähnlich wie bei Vivian Hösch und Nico Messinger. Sie pausierten am Donnerstag. (ben)   

 

Foto: Luc Percival. Ergebnisse zur neuen Saison stehen wie gewohnt im Rennkalender des IPC