Zeugen der „Mutter aller Spiele“

Vom Paralympischen Aktionstag in Bonn zum Champions-Weekend in Rust – die deutschen Para Skilangläufer und Biathleten sind ein Monat nach Pyeongchang auf Deutschlandtour.         

 

Das Duell zwischen den Telekom Baskets Bonn und Alba Berlin gilt in der Basketball-Bundesliga als „Mutter aller Spiele“. Warum das so ist, wissen die Athleten des Nordic Paraski Teams Deutschland spätestens seit vergangenem Sonntag. Auf Einladung der Deutschen Sporthilfe und der Deutschen Telekom waren sie beim Topduell am Bonner Hardtberg dabei.

„Es war ein Super-Event“, sagte Clara Klug nach dem 84:76-Sieg des Gastes aus Berlin. Der Paralympicssieger aus Gundelfingen gehörte wie seine Nationalmannschaftskameraden Nico Messinger, Anja Wicker und Clara Klug sowie Messingers Begleitläufer Lutz Klausmann und dem Skitechniker Christian Winker einer Delegation von Sporthilfe-geförderten Behindertensportlern an.

Martin Fleig war schon vor dem Spiel gefragt. Im Sporthilfe-Interview berichtete er von seinem großen Erfolg in Korea, nachzulesen auf der Internetseite der Bonner Baskets. Der Ausflug  führte ihn und die anderen aber nicht nur zum Basketball, sondern auch in die Telekom-Hauptzentrale. Dort stand eine Führung zur digitalen Zukunft auf dem Programm.

An diesem Wochenende sind die Sportler erneut unterwegs. Diesmal geht es nach Rust in den Europa-Park, der zum zehnten Mal deutsche Olympioniken und Paralympioniken und ihre Familien zu einem Wochenende voller Champions einlädt. Autogrammjäger kommen am Samstag ab 11 Uhr auf ihre Kosten, bei unterhaltsamen Mitmach-Aktionen können sie mit Benedikt Doll Schießen üben – oder mit Clara Klug. Ein Blindenschießstand ist in Rust nämlich ebenfalls aufgebaut. (ben)