Biathlon

Biathlon gehörte erstmals bei den Paralympics 1988 in Innsbruck zum Wettkampfprogramm. Nach anfänglicher Skepsis hat sich diese Disziplin mittlerweile zu einem Höhepunkt bei allen Paralympics und Weltmeisterschaften entwickelt. 

Es werden liegend je fünf Schuss auf 10 Meter mit dem Luftgewehr oder Lasergewehr (B-Klassen) abgegeben. Je Fehlschuss gibt es bei der Langstrecke eine Zeitstrafe von einer Minute. Beim Sprint ist pro Fehlschuss eine Strafrunde von rund 150 m zurückzulegen.

Gelaufen wird in der freien Technik (Skating) und die Regeln basieren weitgehend auf dem Reglement der IBU. Einige Regeln wurden jedoch ergänzt beziehungsweise abgeändert, um den speziellen Erfordernissen des Behindertensports gerecht zu werden.

Vivian Hösch beim Schißen mit Kopfhörer

 

Sehbehinderte Athletinnen und Athleten benutzen Lasergewehre und werden durch die Höhe des durch einen Kopfhörers übertragenen Tones unterstützt, der die Nähe zur Scheibenmitte angibt.

Bei Fehlbildung oder Amputation der Arme können Auflagen / Halterungen für das Gewehr benutzt werden. Die Art der Auflage und die größe Auflagefläche ist jedoch genau festgelegt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des IPC