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Die akribische Beobachterin
24.02.2020 13:54
Mit dem Zeichenstift an der Loipe

Die akribische Beobachterin

In ihren Illustrationen zeigt Stefanie Herrmann eindrücklich, welche Kraft im Para Sport steckt. In einem Internetshop bietet sie ihre Werke zum Kauf an.

Stefanie Herrmann beim Weltcup in Finsterau

Es war während der WM 2017 in Finsterau, da sah Stefanie Herrmann das erste Mal Fernsehbilder vom Para Ski nordisch, eine Zusammenfassung in der ARD Sportschau. Das ist ja interessant, dachte sie sich – und klickte wenige Tage den Live-Stream an. Ein Mann im Schlitten fiel ihr sofort auf: der Doppelweltmeister Martin Fleig. „Ich fand seinen Bewegungsablauf total ästhetisch und wollte das malerisch darstellen“, erinnert sie sich.

Der Rest ist Geschichte – eine romantische. Stefanie Herrmann trat über das Bild mit Martin Fleig in Kontakt. Der Gundelfinger und sie verliebten sich ineinander und sind heute miteinander verlobt. Wann immer es ihr möglich ist, ist Stefanie Hermann bei Wettkämpfen oder Lehrgängen des Nordic Para Ski Teams Deutschland dabei, fasziniert von der Leistung, die ihr Zukünftiger und seine Kolleginnen und Kollegen der Nationalmannschaft abliefern. „Sie zeigen, was für Menschen mit Behinderung möglich ist“, sagt sie.

Ihr Interesse daran fußt auf einer persönlichen Erfahrung. 2015 hatte sie einen Unfall und saß im Rollstuhl. „Du kommst da nicht mehr raus“, prognostizierten die Ärzte – und irrten. Sie ist noch immer gelähmt, aber schaffte es mithilfe von Physio- und Ergotherapie und eisernem Willen wieder auf die Beine. Die Einstellung, nicht aufzugeben und stets zu versuchen, über sich hinauszugehen, sieht sie im Para Sport mustergültig repräsentiert.

Leben für und mit der Kunst

Die Kunst hat schon immer eine wichtige Rolle in ihrem Leben gespielt. Stefanie Herrmann studierte Kunst, Kommunikationstechnik, technisches Zeichnen und Werken am Staatsinstitut Augsburg und studiert aktuell Kunsttherapie in München. Im Auftrag der ARD illustrierte sie vor den Paralympischen Spielen 2018 in PyeongChang das deutsche Team. In ihrem Internetshop bietet sie Prints von herausragenden Biathleten wie Tiril Eckhoff und Johannes Thingnes Boe oder von Sportstätten an – zu einem erschwinglichen Preis. „Jeder sollte in der Lage sein, sich Kunst nach Hause zu holen“, findet sie.

Stefanie Herrmanns Bilder faszinieren, weil sie einen detailgetreuen Blick für das hat, was ihre Modelle individuell macht. „Ich male nur Sportler, die mich interessieren“, sagt sie. Die studiert sie dann akribisch, um Anatomie und Proportionen zu verstehen. Es ist eine Herausforderung, aber sie meistert sie. Die Kunst des Weglassens liegt ihr, sie arbeitet minimalistisch und transportiert doch das Wesentliche.

 

Wenn sie mit dem Nordic Para Ski Team Deutschland unterwegs ist, sieht man sie mit Zeichenblock oder iPad an der Loipe stehen. Mit ihrer Idee, eine Bilderserie über die Mannschaft anzufertigen, um zu zeigen, welche Kraft und welcher Aufwand hinter dem Sport steckt, ist stieß sie auf offene Ohren. „Alexander Ehler male ich gern“, verrät sie. Der Spaßvogel steckt ihr schon mal die Zunge raus, wenn er im Training an ihr vorbeiläuft. Bei Marco Maier muss sie fix sein. „Weil er immer so extrem schnell um die Ecke ist.“ Die Interaktion der Sehbeeinträchtigten mit ihren Guides einzufangen reizt sie, erfreut ist sie über Ekaterina Kauffmanns Präsenz. „Eine stehende Frau hat dem Team lange gefehlt.“

Stefanie Herrmann will sich Zeit lassen für die Serie, will ihren eigenen Ansprüchen gerecht werden. Aber wenn ihre Sammlung komplett ist, sollen die Werke in einer Ausstellung zu sehen sein – und eine Botschaft transportieren: „Es geht nicht immer nur darum, Leistung abzuliefern.“ Denn gerade der Para Sport ist für sie ein Symbol – für Lebensmut und dem Spaß an dem, was man tut.  

Foto: Benjamin Schieler. Link zur Stefanie Herrmanns Webshop.

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