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Die totale Leichtigkeit
06.12.2019 10:03
Eine Woche vor Lillehammer

Die totale Leichtigkeit

Die 15-jährige Leonie Walter vom Skiclub St. Peter strahlt vor dem Weltcup-Start Lockerheit aus. Sie hat in diesem Jahr einen weiteren Entwicklungssprung gemacht.

Leonie Walter und Frank Wagner in Action

Die Konkurrenz bei den Frauen mit Sehbeeinträchtigung ist gewaltig, allein schon teamintern. Da ist Clara Klug, die 2019 dreifache Weltmeisterin im Para Biathlon wurde. Da ist die mit frischem Elan auftrumpfende Rückkehrerin Vivian Hösch. Und da ist Johanna Recktenwald, die im Februar bei der WM in Prince George (Kanada) eine Bronzemedaille errang. Hinzu kommen die traditionell starke Oksana Shishkova (Ukraine), die Langlauf-Spezialistin Carina Edlinger (Österreich) und eine noch unbekannte Anzahl russischer Starterinnen, die nach aufgehobener Kollektivsperre wieder bei internationalen Wettkämpfen mitmischen.

Es gebe also gute Gründe für Leonie Walter, nervös zu sein vor ihrem Abflug nach Lillehammer, wo am kommenden Donnerstag das erste Rennen des Weltcup-Winters 2019/2020 im Para Ski nordisch über die Bühne gehen wird.

Leonie Walter aber ist nicht nervös. „Ich freue mich einfach nur. Auf die Rennen und darauf, zu sehen, was die anderen im Vergleich zu mir gemacht haben“, sagt die 15-Jährige aus St. Peter im Hochschwarzwald. Diese Aussage vor ihrem dritten Weltcup-Auftritt nach Oberried und Vuokatti (Finnland) im vergangenen Jahr ist keine bloße Koketterie. Die unbekümmerte Kaltschnäuzigkeit ist authentisch. „Leonie ist so. Sie macht sich keinen Kopf“, sagt der für den Nachwuchs zuständige Bundestrainer Michael Huhn.

Der Traum von der WM-Teilnahme

Dass seine Nachwuchsathletin ihrer Leidenschaft mit derartigem Spaß nachgeht, hängt seiner Ansicht nach auch mit dem großen Entwicklungsschritt zusammen, den Leonie Walter zuletzt gemacht hat. Bei den deutschen Meisterschaften landete sie im Oktober knapp hinter Vivian Hösch auf Platz zwei – vor Johanna Recktenwald. Michael Huhn hält Leonie Walter daher bereits jetzt für konkurrenzfähig im Weltcup. Auch dass sie ihr großes Ziel erreicht und sich für die erstmals stattfindende reine Biathlon-Weltmeisterschaft im März 2020 im schwedischen Östersund qualifiziert, sei nicht ausgeschlossen.

Mit Freude verfolgt auch Frank Wagner die Fortschritte der jungen Athletin. Der 43-jährige Grund-/Haupt- und Sonderschullehrer ist nicht nur Leonie Walters Begleitläufer, er bezeichnet sich auch als ihr Motivator. Weil er im Sport eine hervorragende Chance zur Teilhabe und Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen mit Sehbehinderung sieht. „Der Sport kann im Kontext des sozialen Lernens ein Vehikel sein, um Beziehungen zu Mitmenschen aufzubauen, selbst wenn sie die oft gar nicht oder nur unscharf wahrnehmen können. Das begeistert mich als Pädagoge“, sagt er.

Wagner, einst aktiver Triathlet und als Guide von Willi Brem Gewinner einer Bronzemedaille bei der WM 2003 in Baiersbronn, engagiert sich deshalb für den Bundeswettkampf „Jugend trainiert für Paralympics“ und lotste Leonie Wagner in die Schulmannschaft. Unter anderem dank ihr gewann die Schule für Sehbehinderte St. Michael Waldkirch zuletzt dreimal in Folge das Bundesfinale. Seine Aufgabe als Guide von Leonie sieht er noch lange nicht beendet – auch wenn er durch seine Tätigkeit als Sonderschullehrer und Nachwuchsförderer am SBBZ St. Michael sowie dreifacher Familienvater zeitlich stark eingebunden ist.

Zwei weitere Hungrige

Leonie Walter ist aber nicht die einzige aus der Talentschmiede von Michael Huhn, die in den Nationalkader drängt. Auch die ebenfalls 15-jährigen Ekaterina Kauffmann (SV Kirchzarten) in der stehenden und Merle Menje (StTV Singen) in der sitzenden Konkurrenz werden in Lillehammer dabei sein und wollen dort und bei den zwei anstehenden Weltcups in Deutschland (Dresden und Altenberg im Januar, Finsterau im Februar) auf sich aufmerksam machen.

Für das Duo Kauffmann/Menje wird Lillehammer ebenfalls ein Gradmesser sein, wo sie im Wettbewerb stehen – wie Leonie Walter sehen sie sich in ihren jeweiligen Klassen mit der geballten Weltspitze konfrontiert. Die Ergebnisse sind für Michael Huhn und den Bundestrainer Ralf Rombach deshalb sekundär. Erfahrungen zu sammeln ist wichtiger. „Wir sehen, wie gut sie arbeiten. Aber bis es wirklich ernst wird, vergehen noch vier bis fünf Jahre“, sagt Huhn – und fügt hinzu: „Die Richtung, in der sie unterwegs sind, passt. Aber ein Selbstläufer ist das Ganze nicht.“

Foto: Nordic Paraski Team Deutschland. Eine Übersicht über die Weltcup-Termine 2019/2020 gibt es auf den Seiten von World Para Nordic Skiing.

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