Support

Lorem ipsum dolor sit amet:

24h / 365days

We offer support for our customers

Mon - Fri 8:00am - 5:00pm (GMT +1)

Get in touch

Cybersteel Inc.
376-293 City Road, Suite 600
San Francisco, CA 94102

Have any questions?
+44 1234 567 890

Drop us a line
info@yourdomain.com

About us

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit.

Aenean commodo ligula eget dolor. Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus. Donec quam felis, ultricies nec.

DE
Have any Questions? +01 123 444 555

Die Windlotterie von Finsterau
02.02.2020 21:40
Biathlon Einzelrennen

Die Windlotterie von Finsterau

Dauerregen und böige Bedingungen machen dem Weltcup im Bayerischen Wald zu schaffen. Martin Fleig lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und läuft aufs Treppchen.



Martin Fleig bei der Siegerehrung in Finsterau

Martin Fleig ahnte es schon vor dem Rennen. „Heute“, sagte der 30-Jährige, „bin ich in einer anderen mentalen Verfassung.“ Und der Gundelfinger ließ seinen Worten Taten folgen. 24 Stunden nach seinem enttäuschenden elften Rang im Biathlon-Sprint präsentierte sich Fleig über die 12,5 Kilometer sichtlich verbessert. Der Lohn: Platz zwei hinter dem Russen Ivan Golubkov, der in einer eigenen Welt unterwegs war. Am Schießstand schoss Golubkov viermal Null, läuferisch konnte ihm keiner das Wasser reichen. Der Gesamtweltcupführende gewann in 35:12.1 Minuten.

Dem Deutschen unterlief ein Fehler, weil er sein Gewehr verriss. Das ärgerte ihn sehr. Folgen hatte die daraus resultierende eine Strafminute aber nicht, weil er läuferisch überzeugte. Damit war nicht unbedingt zu rechnen gewesen, hatte er doch wegen einer Augenentzündung zuletzt zwei Wochen lang nicht trainieren können. „Bis zur vierten Runde war ich sehr gut dabei. Dann ging mir die Luft aus“, berichtete er. Trotzdem sprang letztlich der Silberrang in 38:26.8 Minuten heraus. Daniel Cnossen aus den USA landete nach zwei Schießfehlern in 38:53.4 Minuten auf Rang drei.

Fleigs Auftritt imponierte auch dem Bundestrainer. „Martin hat in den vergangenen Tagen mit seiner gesundheitlichen Situation gehadert und war am Samstag im ersten Rennen nicht in der Spur. Wie er nun zurückgekommen ist, das war fast lehrbuchmäßig“, sagte Ralf Rombach.

Ehler verzweifelt am Schießstand

Patrik Fogarasi (WSV Oberhof 05) konnte am Schießstand seine guten Eindrücke vom Einschießen nicht bestätigen, verfehlte insgesamt neunmal sein Ziel und wurde 20. Anja Wicker (MTV Stuttgart) brummte sich zwei Strafminuten auf und hatte an den Verhältnissen zu knabbern. „Ich musste so viel mit den Armen ausgleichen, dass ich kaum ins Laufen gekommen bin. Ich weiß gar nicht, wann ich am Berg zuletzt so gestanden bin“, sagte sie. Die 28-Jährige wurde Achte, die USA feierte einen Doppelsieg durch Kendall Gretsch und Oksana Masters. Platz drei schnappte sich Natalia Kocherova aus Russland.

Am Mittag verschlechterten sich die ohnehin herausfordernden Bedingungen weiter. Das bekam aus deutscher Sicht zunächst Alexander Ehler (SV Kirchzarten) zu spüren, der bei den Männern stehend bis zum vierten Schießen trotz bis dato dreier Schießfehler ordentlich im Rennen lag und dem die Verzweiflung nach drei weiteren Fehlern im letzten Anschlag ins Gesicht geschrieben stand.

Zwar beteiligten sich auch nahezu alle anderen Starter am Fehlerfestival – der amtierende Weltmeister Benjamin Daviet aus Frankreich beispielsweise schoss neunmal daneben –, die insgesamt sechs Strafminuten warfen Ehler dennoch zurück. Er wurde Zehnter. Vladislav Lekomtsev (Russland) gewann vor Ihor Reptyukh (Ukraine) und Aleksandr Pronkov (Russland).

Wasserspiele bei den Sehbeeinträchtigten

Im Dauerregen förmlich unter gingen die Rennen der Sehbeeinträchtigten am Nachmittag. „An einigen Stellen bist du am Wasser gar nicht mehr vorbei gekommen. Das hatte dann nicht mehr viel mit Langlauf zu tun“, berichtete Jean-Luc Diehl, der Guide von Johanna Recktenwald (Biathlon-Team Saarland), die auf der Strecke mit der Konkurrenz, allen voran die russische Siegerin Anna Panferova, nicht mithalten konnte, aber dank tadelloser Schießleistung Achte wurde.

Das war das beste deutsche Resultat, weil Leonie Walter (SC St. Peter, mit Guide Frank Wagner) sich fünf Strafminuten einhandelte – allein vier beim zweiten Schießen, wo sie keine richtige Liegeposition fand – und Vivian Hösch (SV Kirchzarten) das Rennen bereits in der ersten Runde abbrechen musste. Bei einem Ausweichmanöver infolge eines Sturzes unmittelbar vor ihr landeten die 28-Jährige und ihr Guide Michael Huhn neben der Strecke am Fuße einer Böschung.

Am Montag steht in Finsterau ein freier Tag auf dem Programm. Ob das für Dienstag geplante Biathlon-Rennen über die mittlere Distanz wie geplant stattfinden kann oder auf den Donnerstag verlegt werden muss, entscheidet sich kurzfristig.  

Foto: Benjamin Schieler. Alle Informationen zum Weltcup gibt es auf der offiziellen Website von Finsterau. Ergebnisse und Termine stehen auch auf den Seiten von World Para Nordic Skiing.

Zurück

Logo Berlac Group
Logo Löffler
Logo Fischer
Logo Roeckl
Logo Leki
Logo holmenkol
Logo Röwo
Logo adidas
Copyright 2020 Nordic Paraski Team Deutschland
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr erfahren
Akzeptieren!