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Stammgäste in der Strafrunde
01.02.2020 19:03
Biathlon Sprint

Stammgäste in der Strafrunde

Zum Auftakt des Weltcups in Finsterau im Bayerischen Wald bleibt keiner der deutschen Starterinnen und Starter fehlerfrei. Das kostet alle zu viel Zeit.

Johanna Recktenwald und Jean-Luc Diehl beim Anstieg in Finsterau

Anja Wicker berichtete von einem „Gefühl wie beim Wellenreiten“, Leonie Walter (SC St. Peter) sprach von „Wasserski“. Regen und warme Temperaturen hatten der Strafrunde im Finsterauer Skistadion nicht gut getan. Im Biathlon-Sprint zum Auftakt des Para Ski nordisch Weltcups 2020 im Bayerischen Wald hieß die Devise daher: Schießfehler und somit Ausflüge in die Extrarunde unbedingt vermeiden.

Allein: Von den sonst so zielsicheren deutschen Athletinnen und Athleten hat sich keiner an die Vorgabe des Bundestrainers Ralf Rombach gehalten – sehr zu dessen Missfallen. Rombach litt an der Strecke bei jeder weiteren Schreckensnachricht vom Schießstand mehr. Zwei Dutzend-mal ging es für seine acht Schützlinge in die Strafrunde. Ein Spitzenresultat war angesichts dessen nicht drin.

„Ich habe dafür keine Erklärung“, sagte Alexander Ehler (SV Kirchzarten) und sprach stellvertretend für viele im Team. Der 50-Jährige vom SV Kirchzarten leistete sich in der stehenden Konkurrenz zwei Fahrkarten und wurde Achter, der überlegene Sieger Benjamin Daviet (Frankreich) setzte just mit seinem fehlerlosen Schießen den Grundstein für seinen Erfolg. Auch in der sitzenden Konkurrenz kam der Sieger Aleksandr Davidovich (Russland) fehlerfrei durch.

Gebrauchter Tag für Fleig und Fogarasi

Martin Fleig (Ring der Körperbehinderten Freiburg) und Patrik Fogarasi (WSV Oberhof 05) erlebten dagegen einen gebrauchten Tag. Fleig haderte mit dem Wetter und dem nassen, tiefen Schnee, die zweiwöchige Trainings-Zwangspause durch eine Augenentzündung machte sich ebenfalls bemerkbar. „In der letzten Runde hat mir der Punch gefehlt. Da kam alles zusammen“, sagte der Elftplatzierte.

Fogarasi stürzte gleich in der ersten Runde aufs ohnehin lädierte Handgelenk und fand am Schießstand keinen Rhythmus. „Ich habe mich voll verballert. Dabei habe ich mich beim Anschießen so sicher gefühlt“, ärgerte sich der 44-Jährige, der mit seinen sieben Schießfehlern auf Rang 21 kam.

Etwas besser lief es im Finsterauer Nebel für die Stuttgarterin Anja Wicker, die sich durch zwei Fehlschüsse aber ebenfalls selbst die Chance auf einen Platz auf dem Treppchen nahm und beim Sieg von Oksana Masters (USA) Fünfte wurde. „Es war auf der Strecke brutal schwierig, aber nach dem Regen zuletzt konnten wir froh sein, überhaupt starten zu können“, berichtete sie.

Katja Kauffmann kämpft sich durch

Am Nachmittag, zum Start der Männer und Frauen mit Sehbeeinträchtigung, klarte der Himmel ein wenig auf. In Abwesenheit von Clara Klug (PSV München), die genau wie Nico Messinger (Ring der Körperbehinderten Freiburg) bei den Männern krankheitsbedingt fehlte, war Johanna Recktenwald (Biathlon-Team Saarland, mit Guide Jean-Luc Diehl) beim Sieg der Russin Anna Panferova als Achte beste Deutsche – dank eines couragierten Auftritts.

Für die 18-Jährige wäre womöglich sogar noch ein wenig mehr drin gewesen, hätte sie beim zweiten Schießen nicht einmal ihr Ziel verfehlt. „So etwas ärgert einen immer, aber heute besonders. Ich hätte uns den Gang in die Strafrunde gern erspart“, sagte Recktenwald, die trotzdem zufrieden sein durfte. „Ich hatte mit dem Gegenwind schwer zu kämpfen, aber die Skier liefen gut. Vielen Dank an die Techniker.“

Gute Skier hatte eigentlich auch Leonie Walter unter ihren Füßen. „Dummerweise haben sie sich in der Strafrunde mit Wasser vollgesaugt und sind schwer geworden“, berichtete sie. Viermal sammelte die 16-Jährige Extrameter, allein drei Fehler kamen beim ersten Anschlag zusammen. „Ich wusste nicht genau, an welchen Schießstand ich muss. Danach war ich gleich unkonzentriert.“

„Wir sind noch steigerungsfähig“, bilanzierte ihr Guide Frank Wagner nach dem elften Rang. „Luft nach oben“, sah auch Vivian Hösch (SV Kirchzarten, mit Guide Michael Huhn), die nach zwei Schießfehlern Zehnte wurde. „Es war anspruchsvoll, aber ich habe mich durchgekämpft.“ Gleiches galt für die 15-jährige Ekaterina „Katja“ Kauffmann in der stehenden Konkurrenz, die trotz heftiger Schmerzen im Bein auf die Zähne biss und ihr Rennen sauber zu Ende brachte. Sie wurde Elfte.

Das war Ralf Rombach ein Extralob wert, genau wie die Leistung von Johanna Recktenwald. Ansonsten haderte der Bundestrainer mit der Tagesleistung seiner Sportlerinnen und Sportler. „Aber vielleicht“, sagte er mit einem Schuss Galgenhumor, „haben wir jetzt heute schon alle Fehler für die Biathlon-Rennen hier verbraucht.“

Foto: Martin Haag. Alle Informationen zum Weltcup gibt es auf der offiziellen Website von Finsterau. Ergebnisse und Termine stehen auch auf den Seiten von World Para Nordic Skiing.

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